Recht für Unternehmer

Sie haben eine Idee oder sind schon am Markt? Ihre Gründungsverträge müssen auf die Bedürfnisse der Beteiligten zugeschnitten sein, die Verträge mit Geschäftspartnern wie Mitarbeitern sollten Ihrer Interessenlage entsprechen. Sie haben keine Zeit mit teuren Streitigkeiten zu vergeuden! Die Rechtsanwälte gestalten und prüfen den rechtlichen Rahmen, in dem Sie auftreten.

Das Internet bildet für weite Teile der Bevölkerung inzwischen eine Art zweite Realität, die Existenz der Menschen spielt inzwischen der Online- und Offlinewelt. In der Regel verbringen Nutzer Stunden pro Tag vor dem Computer.

Das Internet bildet vier relevante Besonderheiten:

  1. Freiheit des Inhalts der Internetseiten
  2. Ewigkeitskonzept
  3. Zeitliche Limitierung des Nutzers des Internets
  4. Suchmaschinenabhängigkeit

1. Freiheit des Inhalts der Internetseiten

Das Internet hat kaum rechtliche und technische Grenzen und stellt Rechtssysteme vor kaum lösbare Aufgaben. Ähnlich wie die Rechtsfreiheit während der Besiedlung Nordamerikas vor 170 Jahren ist alles erlaubt und nichts wirksam verboten. Eine inhaltliche Kontrolle (Stichwort: Jugendschutz, Pornografie, Gewalt, politische Extremmeinungen, religiöser Wahn) findet nicht statt. Jeder kann sich zu jedem Thema und jeder Person jederzeit frei äußern.

2. Ewigkeitskonzept

Das Internet hat keine Vergessenskurve, alles was jemals in die Freiheit des Internets entlassen wurde, kann praktisch ewig erhalten bleiben. Zeitungen vergilben, das Internet nicht.

3. Zeitliche Limitierung des Nutzers des Internets

Die Informationen, die aufgrund der Freiheit des Internets im Rahmen des Ewigkeitskonzepts die Reputation eines Dritten bilden, werden innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne zur Kenntnis genommen. In der Regel dauert die Reputationsbildung nur wenige Sekunden oder Minuten. Tiefere Recherche und längere Zeitabschnitte werden Informationen nicht gesucht und verarbeitet. Offline wird ein lebenslang an einer guten Reputation gearbeitet, online wird binnen Sekunden die Reputation (v)erwirkt.

4. Suchmaschinenabhängigkeit

Das Internet ist nur theoretisch frei in der Informationsbeschaffung für die Reputationsbildung; in 99% aller Fälle gelangen Internetnutzer über das Angebot von Suchmaschinen zu reputationrelevanten Informationen. Es heißt: „ich werde gegoogelt, also bin ich“. Oder Suchergebnisse sehr weit vorne gibt es das Ergebnis nicht.

Es ist inzwischen üblich Informationen über das Internet einzuholen, um Entscheidungen zu treffen. Die Reputation wird wesentlich durch die Online-Realität mit den vier Besonderheiten im Vergleich zur Offline-Realität gebildet.

Binnen Sekunden muss also die Onlineexistenz die Reputation bilden unter Beachtung, dass Informationen, die nicht suchmaschinenrelevant sind, nicht zur Kenntnis genommen werden.

Gute Offline-Reputation kann online sofort gefährdet werden.

Rechtlich und technisch muss reagiert werden. Eine weitere Rechtsentwicklung ist notwendig. Im Falle der Störung muss technisch und juristisch angemessen werden.

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